Spielzeugtest – Memorytrainer

Lohnt sich die Anschaffung vom Memorytrainer?

Heute mal etwas ganz anderes. Ich bin ja ein Fan von Denksportaufgaben und Nasenarbeit. Meine ErfahrungStrategiespiel Memorytrainer ist, dass die Hunde dadurch toll ausgelastet sind, viel Spaß daran haben und nicht aufgedreht werden.

Deshalb war ich etwas skeptisch, als ich den Memorytrainer zum ersten Mal gesehen habe. Aber wie das immer so ist. Ich  muss ihn doch für meine Kunden testen, oder?

So habe ich ihn mir bestellt und nach etwas Lieferschwierigkeiten kam er dann nach zwei Wochen endlich an.

Vorbereiten Memorytrainer

Das Auspacken war nicht so schwierig – einzig die Suche nach einer brauchbaren Anleitung, wie das gute Stück denn nun funktioniert, war ergebnislos. 🙁

Nun ja, selbst ist die Frau. Also habe ich zunächst mal meine Batterien-Schublade durchwühlt, um sowohl den „Futterservierer“ als auch den „Auslöser“ mit Batterien zu bestücken. Die Batterien sind nämlich trotz des stolzen Preises leider nicht dabei.

Memorytrainer Auslöser und ZubehörWie rum die Batterien ins Gerät müssen, habe ich einfach ausprobiert, denn für mich war es nicht erkennbar. Dass man im Inneren des Futterspenders das Gerät zunächst einschalten muss, habe ich glücklicherweise zufällig gleich entdeckt, weil ich mich gefragt habe, wofür der Knopf wohl ist. Nicht etwa, dass er beschriftet wäre.

Auch den Auslöser muss man einschalten. Je nachdem, in welche Richtung man den Schalter bewegt, ertönen unterschiedliche Töne. Nach ca. 30 Minuten Kampf mit dem Gerät war es dann auch schon startklar.

Es liegen verschiedene Halterungen für den Auslöser dabei, die allerdings nur bedingt zu gebrauchen sind. So hält der Stab für die Erde überhaupt nicht.

Hunde testen den Memorytrainer

Jetzt durften die Hunde ran. Da ich übersehen hatte, dass man auch noch eine Schublade ausziehen muss, in die die Leckerli kullern, gestaltete es sich anfangs schwierig, an das Leckerli zu kommen. Eine doppelte Herausforderung für meine Muffin, die als Erste den Memorytrainer testen durfte.Memorytrainer Schublade

Das zweite Problem war die Dosierung der Leckerli. Man kann die Öffnung des Behälters zwar verstellen, aber entweder bin ich zu blöd dafür oder ich habe noch nicht die richtigen Leckerli gefunden. Stelle ich es zu klein ein, kommt nicht jedes Mal ein Leckerli raus. Stelle ich die Öffnung größer, kommen immer gleich mehrere Leckerli. Bei einem 30-Kilo-Hund ist das ja kein Problem. Bei einem 3-Kilo-Hund ist es nicht wirklich optimal.

Das Prinzip wurde schnell verstanden

Alle meine Hunde haben nach erstem Erstaunen das Prinzip vom Memorytrainer sehr schnell verstanden. Und so konnte ich den Auslöser relativ schnell immer weiter weg vom Futterspender postieren, schließlich sogar außer Sichtweite vom Hund.

Meine Hunde haben alle Spaß an dem Spiel und rennen inzwischen richtig freudig hin und her zwischen Auslöser und Futterspender. Sie haben auch genau verstanden, dass es nur funktioniert, wenn sie tatsächlich richtig drauf drücken und der Ton kommt. Manchmal versucht Meringa zu mogeln und bleibt auf halbem Weg stehen um zu hören, ob der Futterspender das typische Geräusch macht, rennt dann aber weiter und löst ihn aus.

Mein Lerneffekt

Ich war verblüfft, wie schnell meine Hunde sehr weit voraus zum Auslöser gelaufen sind. Innerhalb von nur wenigen Minuten liefen sie problemlos bis zu 20 Meter weit, um den Futterspender auszulösen. Im Prinzip trainiere ich das Vorausschicken genauso wie der Memorytrainer – mit Hilfe eines sogenannten Targets, also einem Zielobjekt, wo der Hund hin läuft.

Trotzdem war ich nie so schnell wie diese Maschine und habe mir mal überlegt, warum das so ist. Des Rätsels Lösung ist meiner Meinung nach, dass ich nicht so konsequent bin wie die Maschine und mein Timing nicht so punktgenau ist.

Der Ton vom Auslöser ertönt nur, wenn der Hund richtig drauf tritt. Das Leckerli kommt nur raus, wenn zuvor der Ton da war. Sehr konsequent und sehr konsistent. So habe auch ich sehr vom Memorytrainer profitiert, denn diese Erkenntnis hat mir einmal mehr deutlich gezeigt, dass es am Trainer liegt, wie schnell und gut der Hund lernt. Auch wenn es ein bisschen weh tut, dass so eine „dumme“ Maschine es schneller konnte als ich.

Fazit Spielzeugtest Memorytrainer

Der Memorytrainer ist für zwischendurch mal eine schöne Abwechslung – auf Dauer jedoch eher langweilig und nicht wirklich eine Herausforderung für den Hund.

Memorytrainer InnenlebenMeine Hunde dürfen nur ab und zu mal damit „spielen“ und ich gestalte es dadurch abwechslungsreicher, dass ich die Umgebung wechsle, sodass sie zum Beispiel auch mal den Auslöser im hohen Gras suchen müssen.

Was ich wirklich nicht so toll finde, ist die Dosierung der Leckerli – aber das mag auch an mir liegen. Obwohl ich jetzt schon verschiedenste Sorten Futter und Leckerli ausprobiert habe, gibt es entweder zwischendurch mal Ladehemmung oder jedes Mal ganz viele Leckerli auf einmal.

Falls ein Hersteller das hier liest, hätte ich noch eine große Bitte: Für den doch sehr stolzen Preis könnte der Hersteller ein paar Batterien und eine Tüte geeignete Leckerli für den Start spendieren und mit in den Karton packen. 🙂

Video – Memorytrainer

Hier unsere ersten Schritte mit dem Memorytrainer. 🙂

Hier kannst du den Memorytrainer kaufen:
TRIXIE Strategie-Spiel Memory Trainer

Claudia Hußmann

 

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Ein Kommentar zu “Spielzeugtest – Memorytrainer
  1. Philipp sagt:

    Hallo! Interessantes Intelligenzspielzeug, der Memorytrainer. Übe mit meinem Hund auch immer wieder Geschicklichkeits- und Intelligenzspiele und finde auch, dass der Hund dadurch viel ruhiger und entspannter (ausgelastet) wird.

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